Das Jahr 2023 markierte allerdings nochmals einen deutlichen Aufschwung im Vergleich zu den Vorjahren. Sowohl der Umsatz als auch das operative Ergebnis ließen sich deutlich steigern. Kommt das gerade zur rechten Zeit? 2024 plant man erneut einen Anlauf, dieses Mal soll es nach dem gescheiterten Versuch 2021 endlich mit dem Gang an die Börse klappen. Die Voraussetzungen für Neuemissionen sind zwar nach wie vor nicht ideal, doch wesentlich besser als 2021. Außerdem zeigen die neuesten Ergebnisse und deren Bedeutung für die Zukunft, dass das europäische Unternehmen besser denn je auf die bevorstehenden Veränderungen vorbereitet ist. Laut den Experten des Online-Magazins Autoservicepraxis befinden sich bei AUTODOC der Umsatz und die Ergebnisse im Aufwind. Nach dem erstaunlichen Jahr 2022 konnte 2023 der Umsatz erneut um sechs Prozent gesteigert werden. Das bereinigte operative Ergebnis konnte sogar um erstaunliche 30,8 Prozent auf 134 Millionen gesteigert werden. Die Profitabilität blieb bei einer Gewinnmarge von über zehn Prozent weiterhin konstant stark.
Was sind die Erfolgsfaktoren?
Diese Frage stellen sich nicht nur potenzielle Investoren. Autoservicepraxis geht in seinem Artikel im Detail darauf ein, was die Grundlage für den neuerlichen Aufschwung ist. Grundsätzlich ist auf dem europäischen Markt eine steigende Nachfrage nach Autoteilen zu beobachten. Nicht nur private Schrauber sparen sich viel Geld, wenn sie Teile selbst im Internet erwerben und Arbeiten am Auto selbst vornehmen, auch professionelle Werkstätten möchten ihren Kunden mit günstigeren Teilen ein attraktiveres Angebot darlegen. Das passt hervorragend zur neuen strategischen Ausrichtung von Autodoc. Der Verkauf an die Endverbraucher wird weiterhin aufrechterhalten, doch die Neuausrichtung fokussiert sich besonders auf den B2B-Bereich. Gerade im Verkauf an professionelle Abnehmer sieht man ein erstaunliches Wachstumspotenzial. Zu den Dingen, die der Kunde selbst nicht zu Gesicht bekommt, zählen die erfolgreichen Kostenoptimierungsstrategien. Indem die operative Effizienz verbessert werden konnte, bei gleichzeitiger Erweiterung des Produktsortiments, wachsen die Gewinne. Weiterhin zeigen die Zahlen aus den vergangenen Jahren, dass die regelmäßige Kundenbasis wächst. Mittlerweile ist das Unternehmen in mehr als 27 Ländern in der EU aktiv. Im Ausland setzt AUTODOC besonders auf die Lokalisierung des Angebots. Das gilt sowohl für Privat- als auch für Geschäftskunden.
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Wie sieht es mit den Prognosen für 2024 aus?
Man zeigt sich optimistisch, dass der derzeitige Wachstumskurs, der bereits einige Jahre anhält, weitergeführt werden kann. Genau darin liegt auch die Hoffnung auf den erfolgreichen Ausgang des Börsengangs 2024. Erstmals soll es dieses Jahr gelingen, mehr als 60 Millionen Produkte zu verkaufen. Damit einher geht der Wunsch, die Grenze von 8 Millionen aktiven Kunden bis zum Ende des Jahres zu überschreiten.
Sind die Investoren überzeugt?
Bei einer derart starken Geschäftsentwicklung und den positiven Perspektiven für das aktuelle Jahr darf auf den Einstieg von Investoren nach dem Börsengang gerechnet werden. Von der erfolgreichen Emission an die Börse erhofft man sich die Steigerung des Bekanntheitsgrades, aber auch bessere finanzielle Möglichkeiten. Gelingt der Börsengang im zweiten Anlauf, so stellt das einen enormen Meilenstein im Unternehmen dar, das bereits vor dem ersten Anlauf im Kahr 2021 mit etwa fünf Milliarden Euro bewertet wurde. Der Börsengang untermauert die Ausnahmeposition auf dem europäischen Markt und wird so zur Grundlage für den Erfolg und das Wachstum in den kommenden Jahren. Damit das ehrgeizige Vorhaben gelingt, setzt man intern alles daran, die eigenen Teams so zu strukturieren, dass diese bestens auf die Eventualitäten des Börsengangs vorbereitet sind. Bewusst wurden nach dem Scheitern 2021 Experten ins Boot geholt, die bereits erfolgreich Börsengänge vorbereitet haben und in börsennotierten Unternehmen die Geschicke leiteten.
Mit guter Vorbereitung zum Ziel
Aus den Fehlern lernen – genau das scheint AUTODOC seit dem gescheiterten Versuch des Gangs an die Börse im Jahr 2021 gemacht zu haben. Besser aufgestellt und mit neuen Märkten, die es zu erschließen gilt, sehen die Perspektiven rosig aus. Ohne Widrigkeiten und Schwierigkeiten wird auch der anstehende Börsengang nicht verlaufen, doch das liegt in der Natur einer Neuemission. Gelingt das ambitionierte Vorhaben, so wird sich deutlich zeigen, dass die Jahre nach dem gescheiterten Versuch 2021 die Grundlage für den Erfolg bilden. Mit einer durchdachten Strategie, einer klaren Vision und einem Plan, der die vielen Eventualitäten nicht auslässt, festigt das Unternehmen seine Position und setzt seine Bestrebungen unbeirrt, aber mit neuem Kapital und einem gesteigerten Bekanntheitsgrad fort.































